Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme: So planen Sie Ihre Solaranlage in der Schweiz richtig und vermeiden typische Fehler.
Jetzt Solarpotenzial prüfen →Eine sorgfältige Planung ist die Grundlage für eine wirtschaftliche und langlebige Solaranlage. In der Schweiz gibt es zahlreiche Faktoren, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen – von der Dachstatik über die optimale Anlagengrösse bis hin zu Bewilligungsverfahren und Förderanträgen. Mit der richtigen Planung können Sie die Kosten Ihrer Solaranlage optimieren und den Ertrag maximieren.
Ein häufiger Fehler ist es, die Solaranlage zu klein oder zu gross zu dimensionieren. Eine zu kleine Anlage verschenkt Potenzial, eine zu grosse Anlage produziert mehr Strom als nötig, der zu niedrigen Tarifen ins Netz eingespeist werden muss. Der ideale Ansatz: Die Anlage auf den Eigenverbrauch optimieren und gleichzeitig die verfügbare Dachfläche möglichst gut nutzen.
Der erste Schritt ist die Analyse Ihres Dachpotenzials. Nutzen Sie dazu unseren kostenlosen PV-Rechner für eine erste Einschätzung. Folgende Faktoren werden geprüft:
Analysieren Sie Ihren aktuellen und zukünftigen Stromverbrauch. Planen Sie in den nächsten Jahren eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto? Dann sollte die Solaranlage grösser dimensioniert werden. Ein typisches Einfamilienhaus verbraucht 4'000 bis 6'000 kWh pro Jahr, mit Wärmepumpe 8'000 bis 12'000 kWh.
Holen Sie mindestens drei Offerten von zertifizierten Solarinstallateuren ein. Achten Sie beim Vergleich auf:
In den meisten Schweizer Kantonen ist für Aufdach-Solaranlagen nur eine Baumeldung bei der Gemeinde erforderlich – keine Baubewilligung. Ausnahmen gelten für Gebäude in Schutzzonen und Kulturdenkmäler. Ihr Installateur kennt die lokalen Vorschriften und unterstützt Sie bei der Anmeldung.
Die Förderung beantragen Sie über Pronovo (Einmalvergütung des Bundes). Zusätzlich bieten viele Kantone eigene Programme an. Die Fördergesuche sollten frühzeitig eingereicht werden, da die Bearbeitung mehrere Wochen dauern kann.
Die eigentliche Installation einer typischen EFH-Anlage dauert nur 2 bis 4 Arbeitstage. Der Ablauf umfasst: Gerüststellung, Montage der Unterkonstruktion, Verlegen der Module, Elektroinstallation und Wechselrichter-Anschluss. Nach der technischen Abnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber wird die Anlage in Betrieb genommen.
Insgesamt dauert der Prozess von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme typischerweise 2 bis 4 Monate. Planen Sie Ihr Projekt idealerweise im Winter oder Frühling, damit die Anlage rechtzeitig für die sonnenreichen Sommermonate bereit ist.
Antworten zur Planung Ihrer Solaranlage
Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme dauert es typischerweise 2 bis 4 Monate. Die reine Installation dauert nur 2 bis 4 Arbeitstage.
In den meisten Kantonen sind Aufdach-Anlagen nur meldepflichtig. Nur bei Schutzzonen oder Kulturdenkmälern ist eine Baubewilligung nötig.
Mindestens drei Offerten von zertifizierten Installateuren. Achten Sie auf Gesamtkosten, Komponenten, Garantien und Service.
Ideal ist Süd mit 25–35 Grad Neigung. Ost-West-Ausrichtungen liefern nur 10–15% weniger Ertrag bei besserer Tagesverteilung.
Netzanschlussgesuch, Anmeldung der Anlage und Klärung der Einspeisevergütung. Ihr Installateur übernimmt das in der Regel für Sie.
Mit unserem kostenlosen PV-Rechner erhalten Sie in wenigen Minuten eine erste Einschätzung für Ihr Dach.
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